Entwicklung
ähnlich+14 %
Vergleich: 15 %
Schleswig-Holstein liegt bei der langfristigen Entwicklung nahe am Vergleichswert von Deutschland.
Bundesland · Stand 2025
Unfallstatistik 2025
Unfälle mit Personenschaden sowie Unfälle mit Todesfolge oder Schwerverletzten in Schleswig-Holstein im Zeitverlauf 2020–2025.
Halbjahreszahlen · 1. Halbjahr 2026
Verunglückte
6.946
Getötete
37
Schwerverletzte
841
Vorläufige Destatis-Daten, 1. Halbjahr 2026.
Kurzantwort · Datenstand 2025
11.645 Unfälle mit Personenschaden wurden 2025 registriert. Das entspricht 396,4 Unfällen je 100.000 Einwohner. Damit liegt Schleswig-Holstein 21,3 % über dem Bundesdurchschnitt. Reine Sachschäden sind nicht Bestandteil der Auswertung.
Kennzahlen
Insgesamt wurden 66.151 Unfälle mit Personenschaden im ausgewerteten Zeitraum erfasst.
Benchmark
+14 %
Vergleich: 15 %
Schleswig-Holstein liegt bei der langfristigen Entwicklung nahe am Vergleichswert von Deutschland.
7,6 je 1.000 Unfälle
Vergleich: 9,4 je 1.000 Unfälle
Schleswig-Holstein liegt beim Anteil von Unfällen mit Todesfolge nahe am Vergleichswert von Deutschland.
142,1 je 1.000 Unfälle
Vergleich: 169,2 je 1.000 Unfälle
Schleswig-Holstein liegt beim Anteil von Unfällen mit Schwerverletzten unter dem Vergleichswert von Deutschland.
39 %
Vergleich: 32 %
Schleswig-Holstein liegt beim Fahrradanteil über dem Vergleichswert von Deutschland.
27 %
Vergleich: 23 %
Schleswig-Holstein liegt beim Anteil nasser Fahrbahn über dem Vergleichswert von Deutschland.
18 %
Vergleich: 19 %
Schleswig-Holstein liegt beim Dunkelheitsanteil nahe am Vergleichswert von Deutschland.
Benchmark
Kurzfazit
Einordnung
Im Zeitraum 2020–2025 wurden in Schleswig-Holstein insgesamt 66.151 Unfälle mit Personenschaden erfasst, darunter 501 mit Todesfolge.
76 % der Unfälle ereigneten sich bei Tageslicht.
An 69 % der Unfälle in Schleswig-Holstein war ein Pkw beteiligt.
Zeitreihe
Mobilitätsprofil
Kontextdaten 2025: Bevölkerung, Fahrzeugbestand, Straßenlängen, Fläche. Nicht enthalten: Verkehrsleistung, Altersstruktur, Pendlerdaten.
Methodik und Grenzen ansehenVisualisierung
Ranking
Die Tabelle verlinkt direkt zu den Detailseiten der Landkreise und kreisfreien Städte.
| Rang | Gebiet | Unfälle gesamt |
|---|---|---|
| 1 | Pinneberg | 6.632 |
| 2 | Lübeck | 6.366 |
| 3 | Segeberg | 6.246 |
| 4 | Rendsburg-Eckernförde | 5.735 |
| 5 | Kiel | 5.567 |
| 6 | Ostholstein | 5.558 |
| 7 | Stormarn | 5.282 |
| 8 | Nordfriesland | 4.754 |
| 9 | Schleswig-Flensburg | 4.262 |
| 10 | Herzogtum Lauenburg | 3.942 |
Bundesweiter Vergleich
Fahrradanteil, schwere Unfallfolgen oder nasse Fahrbahnen: Vergleiche alle Regionen in unseren interaktiven Rankings.
Schwerverletzte
Entwicklung der Schwerverletzten und Todesopfer in Schleswig-Holstein im Zeitraum 2020–2025. Die Zahlen basieren auf polizeilich registrierten Unfällen mit Personenschaden.
| Jahr | Schwerverletzte | Tote | Anteil Schwerverletzte je 1.000 Unfälle |
|---|---|---|---|
| 2025 | 1.545 | 86 | 132.7 |
| 2024 | 1.567 | 82 | 133.6 |
| 2023 | 1.558 | 88 | 133.7 |
| 2022 | 1.593 | 90 | 149.4 |
| 2021 | 1.585 | 63 | 154.6 |
| 2020 | 1.549 | 92 | 151.9 |
Datenquelle: Unfallatlas der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder (2020–2025). Schwerverletzte = Verletzte, deren Krankheitsdauer voraussichtlich länger als 24 Stunden beträgt.
Verkehrsteilnehmer
Gesamtzahl der Beteiligten je Kategorie im ausgewerteten Zeitraum 2020–2025. Radfahrer und Motorradfahrer haben eine überdurchschnittlich hohe Schwerverletztenquote.
| Rang | Kategorie | Beteiligte gesamt | Risikoeinschätzung |
|---|---|---|---|
| 1 | Pkw / Personenkraftwagen | 45.350 | mittel |
| 2 | Fahrrad / Radfahrer | 26.068 | hoch |
| 3 | Sonstige | 9.073 | variabel |
| 4 | Krafträder / Motorräder | 6.868 | sehr hoch |
| 5 | Fußgänger | 4.639 | mittel |
| 6 | Lastkraftwagen / Lkw | 2.244 | gering |
FAQ
2025 wurden in Schleswig-Holstein insgesamt 1.545 Schwerverletzte bei Verkehrsunfällen registriert. Das entspricht einem Anteil von 13.3 Prozent aller Unfälle mit Personenschaden. Der Vergleichswert für Deutschland liegt bei ca. 17 Prozent.
Motorradfahrer und Radfahrer haben das höchste Risiko, bei einem Unfall schwerverletzt zu werden. In Schleswig-Holstein waren an 26.068 Unfälle mit Fahrradbeteiligung und 6.868 mit Motorradbeteiligung beteiligt. Die Schwerverletztenquote liegt bei Zweirädern um einiges höher als bei Pkw-Insassen.
Die Zahl der Schwerverletzten ist von 1.549 (2020) auf 1.545 (2025) gesunken. Im gleichen Zeitraum betrug die Gesamtentwicklung der Unfälle mit Personenschaden von 10.200 auf 11.645.
Die Schwerverletztenrate je 100.000 Einwohner liegt in Schleswig-Holstein bei 53 — damit liegt der Bundeslandwert 4.6 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt (48,4 je 100.000 Einwohner).
Hauptursachen für schwere Unfallfolgen in Schleswig-Holstein sind überhöhte Geschwindigkeit, nicht angepasste Fahrweise bei Nässe oder Dunkelheit sowie mangelnde Sicherheitsabstände. An 45.350 Unfälle waren Pkw beteiligt — hier ist die Risikominimierung durch Assistenzsysteme entscheidend.
Weitere Auswertungen und Rankings finden Sie auf unseren Detailseiten zu Todesfallquoten, schweren Unfallfolgen und Unfällen auf nasser Fahrbahn. Für tiefergehende Analysen bietet auch die Methodik-Seite weitere Einblicke.
Unfallstatistik.online, Unfallstatistik Schleswig-Holstein 2025 — Übersicht & Analyse, Datenbasis: Unfallatlas der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder (2020-2025), abgerufen am 01.10.2026, URL: https://unfallstatistik.online/bundesland/schleswig-holstein/
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