Entwicklung
höher+25 %
Vergleich: 15 %
Nordrhein-Westfalen liegt bei der langfristigen Entwicklung über dem Vergleichswert von Deutschland.
Bundesland · Stand 2025
Unfallstatistik 2025
Unfälle mit Personenschaden sowie Unfälle mit Todesfolge oder Schwerverletzten in Nordrhein-Westfalen im Zeitverlauf 2020–2025.
Halbjahreszahlen · 1. Halbjahr 2026
Verunglückte
38.470
Getötete
220
Schwerverletzte
4.517
Vorläufige Destatis-Daten, 1. Halbjahr 2026.
Kurzantwort · Datenstand 2025
61.521 Unfälle mit Personenschaden wurden 2025 registriert. Das entspricht 327,4 Unfällen je 100.000 Einwohner. Damit liegt Nordrhein-Westfalen 0,2 % über dem Bundesdurchschnitt. Reine Sachschäden sind nicht Bestandteil der Auswertung.
Kennzahlen
Insgesamt wurden 332.638 Unfälle mit Personenschaden im ausgewerteten Zeitraum erfasst.
Benchmark
+25 %
Vergleich: 15 %
Nordrhein-Westfalen liegt bei der langfristigen Entwicklung über dem Vergleichswert von Deutschland.
7,2 je 1.000 Unfälle
Vergleich: 9,4 je 1.000 Unfälle
Nordrhein-Westfalen liegt beim Anteil von Unfällen mit Todesfolge unter dem Vergleichswert von Deutschland.
167,6 je 1.000 Unfälle
Vergleich: 169,2 je 1.000 Unfälle
Nordrhein-Westfalen liegt beim Anteil von Unfällen mit Schwerverletzten nahe am Vergleichswert von Deutschland.
33 %
Vergleich: 32 %
Nordrhein-Westfalen liegt beim Fahrradanteil nahe am Vergleichswert von Deutschland.
25 %
Vergleich: 23 %
Nordrhein-Westfalen liegt beim Anteil nasser Fahrbahn über dem Vergleichswert von Deutschland.
20 %
Vergleich: 19 %
Nordrhein-Westfalen liegt beim Dunkelheitsanteil nahe am Vergleichswert von Deutschland.
Benchmark
Kurzfazit
Einordnung
Die Zahl der Unfälle in Nordrhein-Westfalen stieg von 49.328 (2020) auf 61.521 (2025) — 25 %.
Im Zeitraum 2020–2025 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 332.638 Unfälle mit Personenschaden erfasst, darunter 2.399 mit Todesfolge.
75 % der Unfälle ereigneten sich bei Tageslicht.
An 75 % der Unfälle in Nordrhein-Westfalen war ein Pkw beteiligt.
Zeitreihe
Mobilitätsprofil
Kontextdaten 2025: Bevölkerung, Fahrzeugbestand, Straßenlängen, Fläche. Nicht enthalten: Verkehrsleistung, Altersstruktur, Pendlerdaten.
Methodik und Grenzen ansehenVisualisierung
Ranking
Die Tabelle verlinkt direkt zu den Detailseiten der Landkreise und kreisfreien Städte.
| Rang | Gebiet | Unfälle gesamt |
|---|---|---|
| 1 | Köln | 26.558 |
| 2 | Düsseldorf | 13.507 |
| 3 | Städteregion Aachen | 11.360 |
| 4 | Rhein-Sieg-Kreis | 11.048 |
| 5 | Recklinghausen | 10.537 |
| 6 | Dortmund | 10.377 |
| 7 | Essen | 9.922 |
| 8 | Steinfurt | 9.329 |
| 9 | Duisburg | 9.137 |
| 10 | Wesel | 8.609 |
Bundesweiter Vergleich
Fahrradanteil, schwere Unfallfolgen oder nasse Fahrbahnen: Vergleiche alle Regionen in unseren interaktiven Rankings.
Schwerverletzte
Entwicklung der Schwerverletzten und Todesopfer in Nordrhein-Westfalen im Zeitraum 2020–2025. Die Zahlen basieren auf polizeilich registrierten Unfällen mit Personenschaden.
| Jahr | Schwerverletzte | Tote | Anteil Schwerverletzte je 1.000 Unfälle |
|---|---|---|---|
| 2025 | 8.676 | 434 | 141.0 |
| 2024 | 8.718 | 436 | 147.7 |
| 2023 | 9.432 | 411 | 158.1 |
| 2022 | 9.434 | 363 | 177.8 |
| 2021 | 9.761 | 377 | 195.0 |
| 2020 | 9.726 | 378 | 197.2 |
Datenquelle: Unfallatlas der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder (2020–2025). Schwerverletzte = Verletzte, deren Krankheitsdauer voraussichtlich länger als 24 Stunden beträgt.
Verkehrsteilnehmer
Gesamtzahl der Beteiligten je Kategorie im ausgewerteten Zeitraum 2020–2025. Radfahrer und Motorradfahrer haben eine überdurchschnittlich hohe Schwerverletztenquote.
| Rang | Kategorie | Beteiligte gesamt | Risikoeinschätzung |
|---|---|---|---|
| 1 | Pkw / Personenkraftwagen | 249.736 | mittel |
| 2 | Fahrrad / Radfahrer | 109.796 | hoch |
| 3 | Sonstige | 45.391 | variabel |
| 4 | Krafträder / Motorräder | 41.976 | sehr hoch |
| 5 | Fußgänger | 36.638 | mittel |
| 6 | Lastkraftwagen / Lkw | 13.059 | gering |
FAQ
2025 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 8.676 Schwerverletzte bei Verkehrsunfällen registriert. Das entspricht einem Anteil von 14.1 Prozent aller Unfälle mit Personenschaden. Der Vergleichswert für Deutschland liegt bei ca. 17 Prozent.
Motorradfahrer und Radfahrer haben das höchste Risiko, bei einem Unfall schwerverletzt zu werden. In Nordrhein-Westfalen waren an 109.796 Unfälle mit Fahrradbeteiligung und 41.976 mit Motorradbeteiligung beteiligt. Die Schwerverletztenquote liegt bei Zweirädern um einiges höher als bei Pkw-Insassen.
Die Zahl der Schwerverletzten ist von 9.726 (2020) auf 8.676 (2025) gesunken. Im gleichen Zeitraum betrug die Gesamtentwicklung der Unfälle mit Personenschaden von 49.328 auf 61.521.
Die Schwerverletztenrate je 100.000 Einwohner liegt in Nordrhein-Westfalen bei 48,3 — damit liegt der Bundeslandwert -0.1 Prozentpunkte unter dem Bundesdurchschnitt (48,4 je 100.000 Einwohner).
Hauptursachen für schwere Unfallfolgen in Nordrhein-Westfalen sind überhöhte Geschwindigkeit, nicht angepasste Fahrweise bei Nässe oder Dunkelheit sowie mangelnde Sicherheitsabstände. An 249.736 Unfälle waren Pkw beteiligt — hier ist die Risikominimierung durch Assistenzsysteme entscheidend.
Weitere Auswertungen und Rankings finden Sie auf unseren Detailseiten zu Todesfallquoten, schweren Unfallfolgen und Unfällen auf nasser Fahrbahn. Für tiefergehende Analysen bietet auch die Methodik-Seite weitere Einblicke.
Unfallstatistik.online, Unfallstatistik Nordrhein-Westfalen 2025 — Übersicht & Analyse, Datenbasis: Unfallatlas der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder (2020-2025), abgerufen am 01.10.2026, URL: https://unfallstatistik.online/bundesland/nordrhein-westfalen/
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